
Manche Icons die Quicksilver präsentiert entbehren jeglicher Schönheit und gehören ausgetauscht. Mit dieser Meinung bin ich nicht alleine und Dank dieses Beitrags im Quicksilver Forum habe ich das Icon für das File Tagging Plugin heute ausgetauscht. Auch das Icon für eine Auswahl unterschiedlicher Dateien ist nicht wirklich schön. Also auch hier muss Abhilfe geschaffen werden. Doch wie kommt man an die Icons ran.

Durch einen Beitrag bei crucible und einem Kommentar von Nicki inspiriert, hier eine Anleitung, wie mit Quicksilver und dem Constellation Menu eine Launchbar zu realisieren ist.

Wer mit Text- oder Codeschnipsel hantiert oder mit Dateien jongliert, der weiß eine gute Verwaltung des Clipboards zu schätzen. Denn nicht immer ist das gerade als letztes kopierte Element genau das was man gerade benötigt. Für solche Aufgaben gibt es Tools wie iClip oder shadowClipboard. So schön diese Tools auch sind, sie haben einen Nachteil: Sie sind nicht kostenlos. Aber es gibt eine Lösung, die diesen Tools das Wasser reichen kann: Quicksilver! Dazu bedarf es nur ein paar kleinen Einstellungen in Quicksilver und schon steht eine komfortable Clipboard Historie und eine Ablage (Shelf) zur Verfügung.

Mit Quicksilver lassen sich nicht nur Anwendungen schnell und einfach starten. Aber auch wenn ich dies nicht mehr missen möchte, kann Quicksilver auch noch Dateien kopieren, verschieben und manipulieren, iTunes steuern, Bilder skalieren, Archive erstellen, mailen, rechnen, das Clipboard verwalten und und und…
Und im Netz kann mit Quicksilver auch schnell und komfortabel gesucht werden. Dazu werden die Aktivierung eines Plugins und ein paar Einstellungen benötigt.

Gerade für den Blog braucht man immer wieder Bilder in einer bestimmten Größe. Normaler Weise öffnet man ein Bildbearbeitungsprogramm und skaliert z.B. den Screenshot auf die passende Größe. Wer Quicksilver installiert hat, der kann dies auch einfacher und schneller haben.
Das entsprechende Bild im Finder oder auf dem Schreibtisch markieren, Quicksilver aufrufen und mit Apfel + G die aktuelle Auswahl holen. Anschließend mit Tab in den zweiten Bereich von Quicksilver wechseln und „scale“ eingeben (oftmals reichen schon die ersten Buchstaben). Es sollte der Befehl „Scale Image“ erscheinen. Im dritten Bereich gibt man nun die Pixel der längsten Seite der gewünschten Größe an und bestätigt mit Return. Das Bild wird proportional skaliert, im Ordner der Originaldatei abgelegt und erhält eine fortlaufende Nummer im Dateinamen.
Bei hochformatigen Bildern kann es gewünscht sein, dass man eine bestimmte Breite erzielen möchte. Die Eingabe eines Pixelwerts würde allerdings nach obigem Vorgehen die Höhe des Bildes als Maßstab nehmen. Dies kann durch die Eingabe der Breite gefolgt von einem „x“ erreicht werden (z.B. 500x). Denn die Parameter für „Scale Image“ lauten [Breite]x[Höhe]. Will man also eine bestimmte Breite erzielen, gibt man vor dem „x“ den Wert ein – bei einer festen Höhe entsprechend nach dem „x“.
Außerdem kann statt den Pixelwerten auch ein Prozentwert mit Prozentzeichen eingegeben werden und das Bild wird entsprechend skaliert.

Wer Quicksilver noch nicht kennt, sollte das Kennenlernen schnellstens nachholen. Zum Starten von Programmen ist es schon der Hammer – Tastaturkombination betätigen (Standard: ctrl-Leertaste), Anfangsbuchstaben des Programms eintippen und mit Return bestätigen. Schneller geht’s nicht.
Aber Quicksilver kann noch viel, viel mehr. Hier möchte ich zeigen, wie auf das Clipboard mit Hilfe von Quicksilver zugegriffen werden kann und man sich jedes weitere Zusatzprogramm für diese Aufgaben sparen kann.

Quicksilver kann auch als Wecker funktionieren. So lassen sich Erinnerungen mit individuellem Text nach einer gewissen Zeit oder zu einem bestimmten Zeitpunkt einstellen.
KOMMENTARE
iTunes 9 – intelligente Wiedergabelisten flexibler
Hallo, ich habe folgendes Problem mit iWLs:bei einer Feier...
Spruch des Tages
Endlich mal ein Spruch des Tages der auf meinen Tag zutrifft ;) Gruss aus Brasilien, Enrico


Drop
Sehr beeindruckend! Das Foto ist wunderschön. Es lohnt sich die Bemühungen, nicht wahr? Mein Kompliment!