Adresse kopieren in Mail
Seit Snow Leopard ist das Ergebnis des Kopierens von Mail-Adressen ein anderes, als man es bis Mac OS X Version 10.5 gewohnt war. Bis dahin wurde beim Kopieren über das Kontextmenü nur die reine eMail-Adresse kopiert.

Mit Snow Leopard hat sich dies in Mail nun geändert und es wird der Name und die eMail-Adresse in eckigen Klammern ins Clipboard übernommen; also z.B. Steve Jobs <steve.jobs@apple.com>. Warum das geändert wurde, erschließt sich nicht nur mir und stört nicht nur mich.

Auf Mac Daddy World habe ich jetzt aber eine Lösung bzw. einen Terminal Hack gefunden, mit dem man das bisherige Verhalten wieder herstellen kann.

Nach dem Beenden von Mail führt man im Terminal den Befehl
defaults write com.apple.mail AddressesIncludeNameOnPasteboard -bool NO
aus und nach dem Neustart von Mail wird dann nur noch die reine eMail-Adresse kopiert. Wer die Einstellung wieder rückgängig machen will, ersetzt im Terminalbefehl NO gegen YES.

herald Notification Plugin

Mit Herald erhält Mail.appetizer eine sehr starke Konkurrenz. Herald zeigt wie sein Konkurrent Mails beim Eingang in einem HUD-Vorschaufenster an und Mails können darin auch gleich gelöscht oder als gelesen markiert werden.

Im Gegensatz zu Mail.appetizer (welches aktuell nur in eine Entwicklerversion für Snow Leopard verfügbar ist), setzt Herald voll und ganz auf die 10.6er Version. Für mich sind die Symbole in Herald aussagekräftiger und die Möglichkeiten des kompletten Lesens einer Mail und des direkten Weiterleiten in Herald machen meinen aktuellen Favoriten aus.

TruePreview
Eigentlich lese ich jede Mail in der Vorschau (die damit ihren Namen gar nicht mehr verdient hat). Doch jedes markieren einer Mail in der Liste führt bei Apples Mail dazu, dass die Mail auch als gelesen markiert wird. Für mich ein nicht optimales Verhalten, da ich Mails, die ich noch beantworten will/muss oder im Blick behalten will, weil ich Gott weiß was damit machen muss, bevor ich Sie archiviere, als ungelesen markiert haben möchte. Doch leider findet sich in den Einstellungen von Mail keine Option, die dieses Verhalten ändern lässt.

Abhilfe schafft nun das Freeware-Plugin TruePreview. Nach der Installation findet sich in den Einstellungen von Mail ein neues Register für TruePreview. Dort kann ein Zeitintervall definiert werden, nachdem eine markierte Mail als gelesen markiert wird wird. Die Einstellung kann auch für jeden Account individuell definiert werden.

Feine Sache, denn jetzt kann ich mir einige Klicks auf “Ungelesen” sparen!


Mails, die mir wichtig erscheinen und aufgehoben werden müssen, lege ich in lokalen Postfächern ab. Wie man sich vorstellen kann, werden es bei aller Logik immer mehr Postfächer, die nicht mehr so einfach angesteuert werden können. Jetzt hilft mir msgfiler weiter. Das Mail Plugin wird per Hotkey in Mail aktiviert und präsentiert ein Fenster in dem über ein Suchfeld nach allen Postfächern gesucht werden kann. Die Ergebnisliste kann per Tastatur angesteuert werden und mit der Bestätigung wird die Mail in das ausgewählte Postfach verschoben – ein kopieren ist gleichfalls möglich. Muss doch einmal der Weg in ein Postfach gefunden werden, steht msgfiler gleichfalls zur Hilfe. Mir ist dieses Tool den Preis von etwas mehr als 5 Euro wert.

Einen guten Eindruck gibt ein kleiner Demofilm des Entwicklers.


Einfach und effektiv – das ist die Übersicht die Anxiety über alle Aufgaben liefert. Anxiety übernimmt Aufgaben aus iCal und Mail und zeigt diese in einem Fenster übersichtlich an. Außerdem ermöglicht Anxiety auch das Anlegen neuer Aufgaben und auch neue Kalender können darüber direkt in iCal angelegt werden. Somit ist der Umweg über iCal oder Mail nicht mehr notwendig.

Das Fenster liegt immer im Vordergrund und bleibt so immer Blick. Wenn es denn dann doch einmal weg muss, lässt es sich über ein Symbol in der Menüleiste ein-/ausblenden.

Anxiety ist zudem sehr preiswert, weil Donationware.

Archiv
„Dann räum’ doch mal auf” höre ich heute noch meine Mutter sagen. Und wie so oft hatte sie auch damit meist recht. Und so geht es mir auch häufig heute noch – und das auch in Mail. Da kommt was rein, was durch keine Regel erfasst wird und nicht (gleich) in einen der Ordnung liebenden Ordner abgelegt wird – aber auch nicht gleich dem Papierkorb zugeführt werden soll. Und so ist der Posteingang innerhalb weniger Tagen so voll, dass ich den Überblick verliere. Eine Lösung muss also her.

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MailFixer
Wer sich einfach nicht an die Icons in der Toolbar von Mail.app gewöhnen kann oder will, dem sei der kostenlose MailFixer empfohlen. Das mitgeliefert “Sunken Aqua” Theme bringt dem eMail-Client anständige Icons á la Finder oder Safari bei.