09. Oktober 2006

Peter Maurer, den meisten durch Butler und Text(ex)pander bekannt, hat wieder zugeschlagen: Mit Clip Show hat er einen Quicktime-Ersatz veröffentlicht, der sich sehen lassen kann. Der Movieplayer Clip Show basiert auf dem Mac OS X QuickTime Framework und bietet einige Vorteile gegenüber dem Original.
So verfügt Clip Show über eine Seitenleiste in der alle geöffneten Filme angezeigt werden und somit nicht für jeden Film ein eigenes Fenster geöffnet werden muss. Zudem beherrscht Clip Show auch den Fullscreen-Modus (gut für alle die keine Quicktime Pro Version erstehen möchten). Außerdem kann Clip Show auch Filme drehen, was für Aufnahmen im Hochformat ganz hilfreich sein kann.
Ein absolutes Highligt ist aber die Funktion der Clip Show Movie Collection Packages: In einen Ordner werden alle gewünschten Filme kopiert, dieser wird dann mit dem Suffix „.movies“ versehen und schon hat man das Package. Öffnet man dieses, werden automatisch alle sich darin befindlichen Filme in der Seitenleiste geladen.
Clip Show liegt aktuell in einer Public Beta vor und ist Donationware.
08. August 2006
Mich hat es schon immer gestört, dass eingebundene Quicktime Movies automatisch geladen, d.h. auch runtergeladen werden, wenn sie z.B. in einen Blog eingebunden werden. Für WordPress gibt es zwar einige Plugins, die das Einbinden von Quicktime Movies vereinfachen. Aber letztendlich wird auch hier nur der Code eingebunden, der notwendig ist und das Video startet automatisch. Das kann bei vielen Videos auf einer Seite zu gehörigen Ladezeiten führen.
Es wäre doch viel eleganter das Movie erst dann zu laden, wenn der User es möchte; sprich, es anklickt.
Eine Ausnahme gibt es: den Anarchy Media Player von An-Archos. Dieser zeigt erst einmal nur eine Grafik, die dazu auffordert mit einem Klick das Video zu starten. Mit dem Klick wird das Video dann geladen und abgespielt. Zusätzlich unterstützt das Plugin auch Flash- (flv) und Audio-Dateien (mp3). Das Einbinden der audiovisuellen Inhalte ist sehr einfach. Einfach einen Link auf die gewünschte Datei setzen und fertig.
Die Grafik, die das Plugin als “Platzhalter” anzeigt, gefällt mir aus verständlichen Gründen überhaupt nicht – was man bei einem Blick auf die Homepage von An-Archos sicherlich nachvollziehen kann. Auch ist die Größe natürlich nicht für jedes Layout geeignet. Also selber stricken oder hier meine Photoshop-Datei runterladen.
Außerdem habe ich in aus dem Plugin die Fuktionalität für mp3-Dateien rausgenommen, da mir das Audio-Player Plugin von Martin Laine viel besser gefällt. Da ich auch noch einige MPEG4-Videos hier zeigen will, habe ich auch die Möglichkeit eingebaut diese mit dem Plugin anzeigen zu lassen. Hier gibt die von mir angepasste Version.
Wie das ganze aussehen kann und wie es funktioniert, ist in diesem diesem Blog ausreichend zu begutachten.