Smart Scroll 3.0
In den nächsten Tagen wird Smart Scroll den Versionssprung zu 3.0 erleben. Die deutliche neue Versionsnummer lässt erahnen, dass es nicht nur um Fehlerkorrekturen geht. Das Einstellungsfenster ist aufgeräumt und übersichtlicher worden. Auf den ersten Blick fällt die neue Sysmbolleiste auf, über die der Zugriff auf die unterschiedlichen Funktionen von Smart Scroll möglich ist.

Größte Neuerung im Tool ist Hover Scroll: Damit lassen sich Bildschirmränder – oder besser gesagt die Randbereiche scrollbarer Bereiche als Hover Zone definieren und beim Bewegen des Mauszeigers in diese Bereiche scrollt der Inhalt in die entsprechende Richtung. Das ist nicht nur vertikal möglich – auch horizontales Scrollen wird unterstützt. Um so näher der Mauszeiger sich dem Rand nähert, um so schneller erfolgt das Scrollen. Die Hover Zones können in prozentualen Größen definiert werden und auch die Größe in Pixel kann eingestellt werden.

Außerdem gibt es einige neue Einstellmöglichkeiten für Macs mit Trackpad.

Ich durfte die Betaversion schon mal testen und die notwendigen Übersetzungen vornehmen. Fazit: Empfehlenswert! Smart Scroll 3.0 wird in den nächsten Tagen veröffentlicht und wird für Besitzer der Vorgängerversionen als kostenloses Update bereitstehen.

PresentYourApps
Menufela – vor Leopard das Produkt meiner Wahl – wurde nie für OS X 10.5 weiterentwickelt. Enttäuschend! Doch jetzt ist der Tag gekommen, an dem es einen Ersatz dafür gibt. Und der kann noch mehr: Present Your Apps.

Mit diesem Tool lässt sich für jede einzelne Anwendung definieren, ob für dieses Programm die Menüleiste und/oder das Dock ausgeblendet oder entfernt werden soll. Im ersten Fall erscheinen beide bei darüberfahren wieder – im zweiten Fall werden sie gar nicht mehr angezeigt. Das schafft Platz auf dem Schreibtisch und erhöht den Block auf das Wesentliche. Und so manches Programm braucht auch einfach gar kein Menü!

Die Optionen sind nach dem Start des Programms für alle geladenen Programme verfügbar, was die Einstellungen in der Hinsicht etwas mühsam macht, da das entsprechend einzustellende Programm erst geladen werden muss. Hier wäre es sicherlich etwas einfacher Programme einfach in Present Your Apps zu laden, um anschließend die Einstellungen vorzunehmen.

In Kombination mit Isolator (Produktseite) kann ich jetzt einfachst bestimmen, was sich auf meinem Schreibtisch abspielt. Dabei kommt die Idee auf, dass die Möglichkeiten von Isolator in Present Your Apps integriert die Eier-legende-Woll-Milch-Sau wäre!

via

UPDATE:
Mit einigen Programmen verträgt sich leider Present Your Apps nicht wirklich. Wie in den Kommentaren zu lesen, bin ich scheinbar nicht der Einzige. Es liegt in den bekannten Fällen wohl immer an Passwörtern, die nicht korrekt gelesen werden können. Ich habe dem Entwickler bereits die Probleme geschildert. Wenn Ihr noch was entdeckt, zögert nicht ihm auch Eure Probleme mitzuteilen, damit wir auf eine neue verbesserte Version rechnen können.


Eine Anpassung der virtuellen Schreibtische unter Leopard macht ab sofort Hyperspaces möglich. Neben der Möglichkeit jedem Space einen eigenen Namen zu geben und diesen auch in der Menüleiste anzuzeigen, kann jeder Space mit einem eigenen Hintergrundbild oder einer individuellen Farbe versehen werden. Außerdem kann der Spacename auch in einer frei wählbaren Schrift auf dem Desktop angezeigt werden.

Daneben verfügt Hyperspaces auch über einen sehr feinen Spaceswitscher, der natürlich über eine individuelle Tastenkombination aufgerufen werden kann. Weitere Tastenkombinationen sind für eine Reihe weiterer Einstellungen von Spaces verfügbar (Reihen oder Spalten hinzufügen/löschen, Spaces wechseln).

Aktuell gibt es eine Public Preview Weitere Versionen werden kostenlos sein, lassen dann aber nur die Einstellungen für die ersten beiden Spaces zu. Wer mehr möchte oder braucht, wird mit $12,95 zur Kasse gebeten.


Einfacher als mit FlexCal Termine oder Aufgaben in iCal einzutragen geht es kaum noch. Nach der Installation findet sich eine weitere Einstellung in der Systemsteuerung wieder. Dort legt man fest, ob das Tool beim Login automatisch startet und welche Tastenkombination das Fenster herbeizaubert. Außerdem lässt sich definieren, welches Fenster (Kalendertermin oder Aufgabe) zuerst erscheint und in welchen Kalender die Termine standardmäßig eingetragen werden. Zudem kann noch festgelegt werden, ob jeder Termin auch gleich einen Standardalarm erhält und wie die Datumsanzeige dargestellt werden soll.

Sind diese Einstellungen vollzogen, steht dem bequemen eintragen von Terminen nichts mehr im Weg: FlexCal per Tastaturkürzel aktivieren, Termin eintragen und per Eingabetaste abschicken. Und schon ist er in iCal drin. Ich sag’s doch: Einfacher geht’s nicht mehr.

Ab der nächsten Version wird es die Freeware FlexCal – wie schon im Bild zu sehen – dann auch in Deutsch geben.


Die Bilder welche in der iTunes Genreansicht angezeigt werden mögen nicht jedem Gefallen. Und auch nicht alle Genres, welche man sich selbst definiert hat, sind entsprechend mit Grafiken verfügbar. Abhilfe schafft man mit Hilfe dieser Anleitung oder man lädt sich das kostenlose Tool iGenres. Letzteres macht die Sache deutlich einfacher.

Hiermit ist es nicht nur auf einfachste Art möglich den vorhanden Genre eigene und damit möglichst schönere Bilder zuzuordnen; es können auch neue Genre definiert werden, die dann den eigenen entsprechen.

Updates
Kaum zu glauben was uns die letzten Tage aus Cupertino so alles ins Haus flattert: iLife’ 08-Update, Mac OS X 10.5.2, Graphics-Update, iLife ’08 Suppert-Update und zu guter letzt noch das Apple TV Update. Ich komme vor lauter updaten ja zu gar nichts anderem mehr. Und in Bälde schneit auch noch Safari in einer neuen Version herein.

LazyMouse
Als wahre Mausefalle zeigt sich LazyMouse – nicht für die Maus, sondern für den Cursor selbiger. Immer, wenn sich ein Dialogfeld öffnet, sorgt LazyMouse dafür, dass der Mauszeiger direkt auf der Vorgabeschaltfläche positioniert wird. Somit ist dem Weg zu “OK”, “Speichern” oder was sonst vom Programm als Standardantwort vorgegeben ist geschenkt. In der neuesten Version lässt sich aber auch der alternative Button einstellen, denn der Standardbutton ist ja auch schnell mit Enter betätigt. Außerdem hilft die Snap-Back-Funktion den Cursor nach dem Klick wieder an die ursprüngliche Stelle zurückzuführen. Freunde großer Monitore sparen sich einige Mausmeter. Für mich sind die 7 Euro gut angelegt.